Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Int J Esthet Dent 15 (2020), Nr. 3     9. Okt. 2020
Int J Esthet Dent 15 (2020), Nr. 3  (09.10.2020)

Seite 278-300


Interzeptive Behandlung bei Zahnabnutzung: Ein überarbeitetes Protokoll für die Full-Molding-Technik
Dietschi, Didier / Saratti, Carlo Massimo
Ein modernes Behandlungskonzept für Zahnabnutzung zielt darauf ab, die Progression frühzeitig aufzuhalten und idealerweise Präventivmaßnahmen einzuleiten. Falls es hierfür jedoch schon zu spät ist, kann mit interzeptiven Maßnahmen eingegriffen werden. Wichtig ist, die Notwendigkeit einer prothetischen Gesamtbehandlung zu vermeiden, da sie einen weiteren Hartsubstanzverlust mit entsprechenden biologischen Folgen bedingt. Da sich Anzeichen von Zahnabnutzung häufig bereits bei jungen Patienten finden, kann mithilfe der interzeptiven Behandlung mit Non-prep-Kompositrestaurationen die Progression des Hartsubstanzverlusts frühzeitig aufgehalten werden. Da die Zahnabnutzung normalerweise ein lebenslanges Problem ist, hat dieser Ansatz entscheidende zusätzliche Vorteile, da er erschwinglich und das Ergebnis relativ unproblematisch zu erhalten ist. Unter Wiederherstellungsoptionen für abgenutzte Zähne mit Komposit sind in letzter Zeit In-situ-Schablonentechniken (für Einzelzähne oder den ganzen Kiefer) wegen ihrer Effizienz und Einfachheit immer interessanter geworden. In diesem Artikel werden Modifikationen der ursprünglichen "Full-Molding-Technik" vorgestellt, mit deren Hilfe die meisten bisherigen Unzulänglichkeiten dieser Technik überwindbar sind. Dazu gehören die Verformung der Schablone, zeitraubende Überschussentfernung in den Approximalbereichen und unzureichende Präzision bei der Reproduktion der okklusalen Anatomie. Die 1- und 3-Jahres-Nachkontrollen beider hier gezeigten Fälle bestätigen die funktionelle und ästhetische Qualität der mit dieser Technik erreichten Resultate. Überlagerungen der kinesiografischen Analysen und 3-D-Abformungen der Situationen unmittelbar sowie ein Jahr nach der Behandlung für einen der beiden Fälle zeigen das Potenzial der Behandlungsmethode genauer auf.
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export