We are using cookies to implement functions like login, shopping cart or language selection for this website. Furthermore we use Google Analytics to create anonymized statistical reports of the usage which creates Cookies too. You will find more information in our privacy policy.
OK, I agree I do not want Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
username:

password:

Plattform:

Forgotten password?

Registration

Int J Esthet Dent 13 (2018), No. 2     26. June 2018
Int J Esthet Dent 13 (2018), No. 2  (26.06.2018)

Page 154-179, Language: German


Volumenveränderungen um Einzelzahnimplantate nach Socket-shield-Technik: Vorläufige Ergebnisse einer prospektiven Fallserie
Hinze, Marc / Janousch, Rainer / Goldhahn, Sabine / Schlee, Markus
Ziel: Ziel war es, in einer prospektiven Kohortenstudie zu zeigen, dass die Sofortimplantation und sofortige provisorische Versorgung in Verbindung mit der Socket-shield-Technik zu einem stabilen Weichgewebsvolumen am eingesetzten Implantat führen.
Material und Methode: Patienten mit Indikation für ein Einzelzahnimplantat erhielten nach Durchführung des Socket-shield-Verfahrens ein Sofortimplantat und eine provisorische Versorgung. Präoperativ und 12 Wochen postoperativ wurde mit der von Windisch et al. (2007) beschriebenen Methode eine noninvasive volumetrische Analyse durchgeführt. Der Einfluss potenzieller Störgrößen wurde untersucht. Die Patienten bewerteten mithilfe visueller Analogskalen ihre Zufriedenheit mit der Behandlung, die Passgenauigkeit des Implantats, die intraoperativen Beschwerden und postoperativen Schmerzen sowie das Kauen harter und weicher Nahrung.
Ergebnisse: In die Studie wurden 15 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 49,2 ± 11,9 aufgenommen. Alle Implantate heilten unauffällig ein, in keinem Fall wurde eine Exposition des Wurzelschilds beobachtet. Die Veränderung des Weichgewebsvolumens, bewertet mit der mittleren Abstandsveränderung, war in allen Fällen < 0,5 mm (-0,07 ± 0,16; Bereich -0,37 bis +0,32). Beobachtet wurde ein leichter, aber statistisch signifikanter Einfluss der vestibulären Knochenwanddicke auf die Veränderung des Weichgewebsvolumens (β = 0,25; p = 0,037). Kein Einfluss konnte für die apikale Knochenhöhe, die Breite des gingivalen Gewebes, die vestibuläre Rezession oder die Sondierungstiefen nachgewiesen werden. Die Patienten waren mit der Behandlung und dem funktionellen Ergebnis hoch zufrieden und hatten keine außergewöhnlichen Schmerzen.
Schlussfolgerung: Auf Grundlage der vorläufigen Daten ergibt sich, dass der Erhalt eines vestibulären Wurzelsegments in Verbindung mit Sofortimplantation und -provisorium die Veränderung des vestibulären Kammprofils nach der Extraktion über einen kurzen Beobachtungszeitraum minimieren kann.