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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 12 (2017), Nr. 1     8. Mär. 2017
Int J Esthet Dent 12 (2017), Nr. 1  (08.03.2017)

Seite 74-88


Wirkung chemischer Ätzlösungen auf die Adhäsion selbstadhäsiver Kunststoffzemente im Vergleich mit Pulverstrahlen mit und ohne Ermüdung an IPS e.max ZirCAD
Sakrana, Amal Abdelsamad / Özcan, Mutlu
Ziele: In dieser Studie wurde die Adhäsion selbstadhäsiver Kunststoffzemente an Zirkonoxid untersucht, nachdem es mit unterschiedlichen Methoden konditioniert wurde, sowie ohne bzw. nach Ermüdung.
Methode: Es wurden Zirkonoxid- (IPS e.max ZirCAD, Ivoclar Vivadent) und Kompositblöcke hergestellt und randomisiert vier Gruppen zugeteilt, je nach der Methode zur Oberflächenkonditionierung: (1) Kontrolle - keine Oberflächenbehandlung, (2) Pulverstrahlen (50 µm Al2O3) mit geringem Druck (0,2 MPa) plus Silan (Monobond Plus, Ivoclar Vivadent), (3) Methylenchlorid, 60-minütige Anwendung, (4) experimentelle chemische Ätzlösung bei 100 °C, 60-minütige Anwendung. An den Zirkonoxidproben der Kontroll- und der konditionierten Gruppen wurde mit einem Profilometer die mittlere Rauheit (Ra) gemessen. Jeder konditionierte Zirkonoxidblock wurde mit einem selbstadhäsiven Kunststoffzement (RelyX Unicem Aplicap, 3M ESPE) bei einer Andruckkraft von 300 g mit dem korrespondierenden Kompositblock verklebt. Die Hälfte der Proben aller Gruppen wurde ohne Ermüdung, die andere Hälfte nach 6000 Temperaturermüdungszyklen getestet. Aus den verklebten Proben wurden Stäbchen geschnitten, die in einer Universalprüfmaschine Mikrozughaftungstests durchliefen (0,5 mm/min). Nach dem Versagen wurden die Ausfalltypen klassifiziert. Die Daten wurden mithilfe der zweifaktoriellern Varianzanalyse und des Tukey-Tests (? = 0,05) ausgewertet.
Ergebnisse: Der höchste mittlere Ra-Wert wurde in der Gruppe mit chemischer Ätzung erreicht (0,52 µm), der geringste in der Kontrollgruppe (0,25 µm). Signifikant geringere Mikrozughaftungen als in den anderen Gruppen (34,6 ± 1,5 bis 51,2 ± 1,1 MPa ohne bzw. 28,0 ± 0,9 bis 49,5 ± 1,0 MPa mit Ermüdung) wurden in der Kontrollgruppe erreicht, und zwar sowohl ohne (17,4 ± 1,1 MPa) als auch mit Ermüdung (5,11 ± 0,5 MPa) (p < 0,05). Die Gruppe mit chemischer Ätzung zeigte ohne und mit Ermüdung die höchsten Mikrozughaftungen (51,2 ± 1,1 MPa bzw. 49,5 ± 1,0 MPa) (p < 0,05). Vorherrschender Ausfalltyp war in allen Gruppen vor und nach der Ermüdung das Adhäsionsversagen. Nach der Ermüdung wurde in der Gruppe mit Pulverstrahlen plus Silan sowie in derjenigen mit chemischer Ätzung weniger Adhäsions- und mehr gemischtes und Kohäsionsversagen im Zement beobachtet als in den anderen Gruppen.
Schlussfolgerung: Das chemische Ätzen von Zirkonoxid als Methode zur Oberflächenkonditionierung kann ein Ersatz für das Pulverstrahlen sein.
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