Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Int J Esthet Dent 12 (2017), Nr. 1     8. Mär. 2017
Int J Esthet Dent 12 (2017), Nr. 1  (08.03.2017)

Seite 42-59


Wirkung optischer Illusionseffekte auf einem einzelnen Kompositveneer zum Schließen eines oberen Diastema mediale
Katsarou, Thomai / Antoniadou, Maria / Papazoglou, Efstratios
Ziele: Untersuchung der ästhetischen Wirksamkeit von vier optischen Illusionstechniken für ein Kompositveneer zum Schließen eines oberen Diastema mediale.
Material und Methode: Für die Untersuchung wurde ein Kunststoffmodell mit sechs natürlichen Oberkieferzähnen hergestellt, das ein 2 mm breites Diastema mediale aufwies. Für den linken zentralen Schneidezahn wurde ein Kunststoffveneer angefertigt, wobei folgende Fälle unterschieden wurden: V0: kein Veneer; V1: Veneer ohne optische Illusionseffekte; V2: Veneer mit zentralisierten Approximalleisten; V3: Veneer mit abgerundeten Inzisalkanten; V4: Veneer mit grauer Farbcharakterisierung mesial und distal; V5: Veneer mit grauer Farbcharakterisierung auf den Entwicklungslobi. Digitale Fotografien des Modells jeweils mit tiefer, mittlerer und hoher Lachlinie (bearbeitet in Adobe Photoshop CS6) sowie ohne Lachlinie wurden ausgedruckt (13,2 x 17,8 und 6,1 x 8 cm) und drei Personengruppen (Lehrkörper, Studierende im letzten Semester, Patient/innen; jeweils n = 25) vorgelegt, um die Gesamtgröße und Breite der beiden zentralen Schneidezähne zu beurteilen. Die Ergebnisse wurden mittels Pearson-Test und Chi-Quadrat-Test der Anpassungsgüte analysiert.
Ergebnisse: Die verwendeten Techniken bzw. beurteilenden Personengruppen hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Einschätzung der beiden zentralen Schneidezähne als gleich groß (p = 0,869 bzw. p = 0,209). Die geschätzte Wahrscheinlichkeit dafür, den getesteten Schneidezahn als breiter einzuschätzen, war für V2 tendenziell geringer als für V1 (bereinigtes Quotenverhältnis = 0,59; p = 0,088). Die Höhe der Lachlinie beeinflusste die Wahrnehmung der Veneers nur auf den großformatigen Fotos.
Schlussfolgerung: Wenn ein 2 mm breites Diastema mediale mit nur einem Veneer auf einem der beiden zentralen Schneidezähne geschlossen werden soll, ist die ästhetisch beste Entscheidung, auf eine Intervention gänzlich zu verzichten. Die zweitbeste Option ist ein Veneer mit zentralisierten Approximalleisten.
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export