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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 11 (2016), Nr. 4     25. Nov. 2016
Int J Esthet Dent 11 (2016), Nr. 4  (25.11.2016)

Seite 504-517


Full-mouth-Behandlung gingivaler Rezessionen und keilförmiger Defekte mithilfe eines koronalen Verschiebelappens und xenogener Kollagenmatrix: Eine Fallstudie über zwei Jahre
Martiniello, Nello / Stefanini, Martina / Zucchelli, Giovanni
Hintergrund: In der klinischen Praxis begegnen dem Zahnarzt häufig multiple benachbarte Gingivarezessionen, die mit keilförmigen Defekten assoziiert sind. In diesem 2-jährigen Fallbericht wird die Full-mouth-Behandlung einer Patientin beschrieben, die multiple Gingivarezessionen mit keilförmigen Defekten hatte. Verwendet wurde eine kombinierte restaurativ-chirurgische Technik mit einem koronalen Verschiebelappen und einer xenogenen Kollagenmatrix.
Methode: Vor dem chirurgischen Eingriff wurden die tiefsten Anteile der keilförmigen Defekte bis zum Niveau der maximalen Wurzeldeckung mit Komposit gefüllt. Die chirurgische Technik für die Wurzeldeckungen bestand in einem koronalen Verschiebelappen für multiple Rezessionen ohne Entlastungsinzisionen im Oberkiefer bzw. mit einem vertikalen Entlastungsschnitt im Unterkiefer. Die Kollagenmatrix wurde auf Höhe der Schmelz-Zement-Grenze platziert und an der Basis der deepithelisierten anatomischen Papillen vernäht. Der Lappen wurde so weit koronal mobilisiert, dass er die Kollagenmatrix bedeckte, und mit einer unterschiedlichen Anzahl von Schlingennähten koronal der Schmelz-Zement-Grenze vernäht.
Ergebnisse: Nach zwei Jahren war an allen behandelten Stellen eine vollständige Wurzeldeckung erreicht und die Patientin hatte keine Zahnüberempfindlichkeiten mehr. Die subjektive Einschätzung der Patientin mittels Fragebogen zeigte ein hohes Maß an ästhetischer Zufriedenheit (mittlerer Score-Wert: 9,6; Bereich: 9 bis 10) und die objektive ästhetische Evaluation mit dem ästhetischen Wurzeldeckungsscore (RES) ergab einen sehr hohen Wert (Mittel: 9,4).
Schlussfolgerung: Der vorgeschlagene kombinierte restaurativ-chirurgische Ansatz ermöglichte eine erfolgreiche Wurzeldeckung und ein günstiges ästhetisches Ergebnis bei der Behandlung multipler benachbarter Rezessionen mit keilförmigen Defekten.
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