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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 11 (2016), No. 1     4. Mar. 2016
Int J Esthet Dent 11 (2016), No. 1  (04.03.2016)

Page 130-142, Language: German


Einfluss der Persönlichkeit auf die Zahnfarbbestimmung
Haralur, Satheesh B. / Al-Shehri, Khalid Saleh / Assiri, Hassan Mohammed / Al-Qahtani, Mushabab AbdulRahman
Ziel: Die farbliche Übereinstimmung von Restaurationen mit den natürlichen Zähnen ist eine Grundvoraussetzung für den ästhetischen Erfolg einer Behandlung. Farbe entsteht als kombinierter Effekt der physikalischen Eigenschaften eines Objekts, der Lichtquelle und der Wahrnehmung des Betrachters. Die Interpretation von Farbe hängt sowohl vom physischen als auch vom psychischen Gesundheitszustand des jeweiligen Menschen ab. Daher ist es notwendig, den Einfluss der psychischen Verfassung eines Menschen auf den Prozess der Farbbestimmung zu verstehen. Damit wird sowohl die Farbanpassung verbessert als auch die Patientenberatung nach der Behandlung. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der Persönlichkeit auf die Fähigkeit zur Zahnfarbbestimmung zu untersuchen.
Material und Methode: Es wurden zwei Verbund-Metallkeramik-Scheiben (VMK) hergestellt. Ihr Referenzfarbwert wurde mit einem Spektralfotometer (Vita Easyshade, Vita) bestimmt. Die Persönlichkeiten der freiwilligen Teilnehmer wurden mit dem Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) ermittelt. Die Teilnehmer bestimmten die Farbe der beiden VMKScheiben visuell unter einer kontrollierten Beleuchtung. Der mittlere Farbunterschied zwischen den visuellen und den Werten des Spektralfotometers wurde errechnet und diese Daten mit Kruskal- Wallis- und Post-hoc-Vergleichstests analysiert, um Unterschiede zwischen den Gruppen zu finden.
Ergebnisse: Die Gruppen mit den besten Ergebnissen bei der Farbbestimmung waren ENTJ (2,923 ± 2,36), ISTJ (3,086 ± 2,56), ENFJ (3,197 ± 2,936) und ESTJ (3,431± 2,78). Die Gruppen INTP (9,383 ± 3,30), ISTP (9,133 ± 3,44), ISFP (8,737 ± 2,81) und INTJ (8,480 ± 3,35) zeigten nur geringe Fähigkeiten bei der Zahnfarbbestimmung. Der Kruskal-Wallis- Test ergab niedrigere mittlere Ränge für die Gruppen ENTJ (89,75), ISTJ (92,25) und ENFJ (94,80).
Schlussfolgerung: Innerhalb der Grenzen dieser Studie zeigten sich zwischen verschiedenen Persönlichkeiten statistisch signifikante Unterschiede bei ihrer Fähigkeit zur Bestimmung der Zahnfarbe.