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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 10 (2015), No. 4     6. Nov. 2015
Int J Esthet Dent 10 (2015), No. 4  (06.11.2015)

Page 594-602, Language: German


Transkulturelle Wahrnehmung des Diastema mediale im Oberkiefer
Akinboboye, Bolanle / Umesi, Donna / Ajayi, Yetunde
Ziel: Inwieweit ein Diastema mediale im Oberkiefer als ästhetisches Merkmal wahrgenommen wird, ist abhängig von der Kultur, der Altersgruppe und dem ethnischen Hintergrund. Obwohl das Diastema mediale in Afrika allgemein akzeptiert ist, gibt es nur wenige Untersuchungen zu seiner interethnischen Wahrnehmung bei Nigerianern.
Methoden: Die Studienteilnehmer im Alter von 19 bis 45 Jahren wurden aus sechs geografischen Zonen Nigerias ausgewählt. Hierzu wurde aus jeder Zone ein Bundesstaat und aus diesen jeweils eine Local Government Area (LGA) bestimmt. Ein strukturierter Fragebogen, der einen Satz farbiger Aufnahmen eines Lächelns mit einem oberen Diastema mediale in unterschiedlicher Breite (von 2 bis 6 mm) enthielt, wurde ausgegeben. Die erhobenen Informationen umfassten: Alter, Geschlecht, sozioökonomischer Status, Bevölkerungsgruppe, Vorliegen eines Diastema mediale sowie Bewertung der Attraktivität des Lächelns. Letzteres wurde mithilfe einer Likert-Skala bewertet.
Ergebnisse: An dieser Studie nahmen insgesamt 402 Probanden im Alter von 19 bis 45 Jahren mit einem Durchschnittsalter von 36,3 Jahren (± 0,714) teil. Den höchsten Prozentsatz von Probanden mit Diastema mediale hatten die 21- bis 30-Jährigen (33,9 %), die Frauen (29,8 %), die ethnische Gruppe der Hausa (35 %) und die sozioökonomische Gruppe der Klasse II (31,9 %). Unter allen ethnischen Gruppen hatten die Hausa die größte (65 %) Präferenz für ein Diastema mediale; auch Frauen (58,8 %) und zur sozioökonomischen Gruppe der Klasse II gehörende Probanden (68,1 %) hatten die jeweils höchste Präferenz. Es gab einen starken Zusammenhang zwischen der Inzidenz und der Präferenz für ein Diastema mediale (p = 0,000). Alle ethnischen Gruppen werteten ein Diastema mediale als attraktiv, besonders wenn die Breite im Bereich von 2 bis 3 mm lag (p = 0,02).
Schlussfolgerung: Alle ethnischen Gruppen nahmen ein Diastema mediale im Oberkiefer als ästhetisches Merkmal wahr, sofern es im Bereich zwischen 2 und 3 mm lag.