Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Int J Esthet Dent 10 (2015), Nr. 4     6. Nov. 2015
Int J Esthet Dent 10 (2015), Nr. 4  (06.11.2015)

Seite 532-546


Das Dilemma des avitalen, verfärbten zentralen Schneidezahns
Schlichting, Luís Henrique / Stanley, Kyle / Magne, Michel / Magne, Pascal
Die Restauration von Frontzähnen ist häufig anspruchsvoll. In der Regel erwarten die Patienten nach einer Frontzahnbehandlung ein angenehmes Aussehen, wobei der emotionale Aspekt ein großes Gewicht bekommt. Bei verfärbten wurzelkanalbehandelten Zähnen lässt sich kaum ein Konsens bezüglich des gewählten Vorgehens finden. Die konservativste Option ist ein Bleaching in Kombination mit direkten Kompositrestaurationen. Allerdings kann dies langfristig mehr Nachsorgeaufwand (Bleaching-Auffrischungen, Reparaturen) bedeuten, was für erwachsene Patienten ein wichtiger Aspekt ist. Eine hochwertigere Option sind adhäsive Keramikveneers, da sie die ursprüngliche Biomechanik des gesunden Zahns wiederherstellen, die darunterliegende Substanz optimal maskieren, langfristig stabil bleiben und verglichen mit Vollkronen akzeptable "biologische Kosten" haben. Diese Option wird im vorliegenden Artikel erläutert und an einem klinischen Fall demonstriert. Die Autoren beschreiben die Behandlungsplanung nach einem biomimetischen Konzept und berücksichtigen dabei, was mit heutigen Materialien und Techniken in Abstimmung mit den individuellen Patientenwünschen möglich ist. Ein innovativer Arbeitsschritt ist die Mikroabsaugung bei der Dentinversiegelung. Die zahntechnische Arbeit erfolgte nach dem Prinzip der "Telezahnmedizin", d. h. ohne Kontakt zwischen Zahntechniker und Patientin.
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export