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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 9 (2014), Nr. 2     17. Juni 2014
Int J Esthet Dent 9 (2014), Nr. 2  (17.06.2014)

Seite 196-217


Vergleich der Oberflächenrauheit von Komposit, Komposit-Schmelz- und Komposit-Dentin-Grenzflächen nach verschiedenen Methoden der Ausarbeitung und Politur. Teil II: Rauheitswerte nach Bearbeitung mit Hartmetall- bzw. Diamantfinierern und Unterschiede zwischen Schmelz-Komposit und Body-Komposit
Ferraris, Federico / Conti, Alessandro
Diese Studie befasste sich mit drei Hauptfragen zur Ausarbeitung und Politur von Komposit: 1) Weisen die Oberflächen verschiedener Restaurationsflächen unter Anwendung desselben (Mehrschritt-) Poliersystems nach der Bearbeitung mit Hartmetall- oder Diamantfinierern unterschiedliche Rauheitswerte auf? 2) Zeigen die Kompositoberflächen (C), die Komposit-Schmelz- (CE) und die Komposit- Dentin-Grenzflächen (CD) nach denselben Ausarbeitungs- und Politursequenzen unterschiedliche Oberflächenrauheitswerte? 3) Zeigen Oberflächen von Kompositen mit unterschiedlicher Transluzenz in den verschiedenen Phasen der Ausarbeitung und Politur und an verschiedenen Grenzflächen unterschiedliche Rauheitswerte?
Die Nullhypothese lautete, dass die Rauheit von Kompositrestaurationen bei der Politur nach der Ausarbeitung mit Hartmetall- bzw. Diamantfinierern keine signifikanten Unterschiede zeigt und dass zwischen der Politur von Komposit- und Komposit-Schmelz- sowie Komposit- Dentin-Flächen und nach Ausarbeitung und Politur von zwei Kompositen mit unterschiedlicher Transluzenz keine signifikanten Rauheitsunterschiede feststellbar sind. Für diese Studie wurden in 56 extrahierten Zähnen Klasse-V-Kavitäten präpariert.
Die Restaurationen wurden nach einem Standardverfahren mit Filtek-XTE-Nanofüllerkomposit (3M Espe) hergestellt und anschließend ausgearbeitet und poliert. Die 28 bukkalen Kavitäten wurden an der Oberfläche mit Schmelz-Komposit, die 28 palatinalen Kavitäten mit Body- Komposit restauriert. Die Ausarbeitung erfolgte mit Hartmetallfinierern mit feiner Verzahnung (16 Schneiden, Komet) oder mit feinkörnigen Diamantfinierern (46 μm, Komet). In Phase 2 wurde die Ausarbeitung mit ultrafeinen Hartmetallfinierern (30 Schneiden) oder mit extra- und ultrafeinen Diamantfinierern (25 und 8 μm) vorgenommen. Nach beiden Bearbeitungszyklen wurden die Restaurationen mit drei Gummispitzen mit abnehmender Abrasivität und einer selbstpolierenden Bürste poliert. Alle Messungen wurden an den C-sowie den CE- und CD-Flächen vorgenommen. Für die statistische Auswertung wurde der Chi-Quadrat-Test herangezogen (a = 0,05).
Schlussfolgerungen: 1) An den verschiedenen Flächen, die nach der Ausarbeitung mit Hartmetall- bzw. Diamantfinierern poliert wurden, waren keine signifikanten Unterschiede der Oberflächenrauheit zu beobachten. 2) Geschah die Ausarbeitung und Politur in derselben Reihenfolge, war zwischen der C-Fläche und den CE- und CD-Grenzflächen ein Unterschied zu beobachten, wobei CD eine höhere Oberflächenrauheit zeigte. 3) Nach Auswertung der Daten aus allen Phasen der Ausarbeitung und Politur an jeder Grenzfläche zeigte sich an der Komposit-Schmelz- und der Komposit- Body-Grenzfläche kein Unterschied in der Oberflächenrauheit. Klinisch relevant ist, dass nach der Politur kein Rauheitsunterschied zu beobachten ist, unabhängig davon, ob zuvor Diamant- oder Hartmetallinstrumente verwendet worden sind. Nach der Ausarbeitung zeigte CD schlechtere Ergebnisse im Vergleich zu CE und C. Zwischen zwei Kompositen mit unterschiedlicher Transluzenz wurde nach der Ausarbeitung und Politur keine unterschiedliche Oberflächenrauheit beobachtet.
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