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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 9 (2014), Nr. 1     6. Mär. 2014
Int J Esthet Dent 9 (2014), Nr. 1  (06.03.2014)

Seite 72-92


Vergleich der Oberflächenrauheit von Komposit, Komposit-Schmelz- und Komposit-Dentin-Grenzflächen nach verschiedenen Methoden der Ausarbeitung und Politur. Teil I: Rauheitswerte nach der Bearbeitung mit Hartmetall- bzw. Diamantfinierern
Ferraris, Federico / Conti, Alessandro
In dieser Studie wurden verschiedene Instrumente zur Ausarbeitung von Kompositrestaurationen sowie verschiedene Ober- und Grenzflächen derselben Restauration untersucht. Die Nullhypothese besagte, dass es zwischen der Ausarbeitung von Kompositrestaurationen mit Hartmetall- bzw. Diamantfinierern keine signifikanten Unterschiede in der Oberflächenrauheit gibt. Weiterhin sollte es zwischen der Ausarbeitung an Kompositoberflächen (C), Komposit- Schmelz- (CE) und Komposit-Dentin- Grenzflächen (CD) keine signifikanten Unterschiede in der Rauheit geben. Für diese Studie wurden in 28 extrahierten Zähnen Klasse-V-Kavitäten präpariert und Restaurationen mit Filtek-XTE-Nanofüllerkomposit (3M Espe) nach einem Standardverfahren eingebracht und ausgearbeitet. In Phase 1 wurden Hartmetallfinierer (16 Schneiden) und Diamantfinierer (46 μm) mit einer ähnlichen Form von demselben Hersteller (Komet) verglichen. Jede Oberfläche durchlief fünf Bearbeitungszyklen. Anschließend wurde die Fläche mithilfe eines Profilometers analysiert. In Phase 2 wurden weitere Vergleiche zwischen der definitiven Ausarbeitung mit ultrafeinen Hartmetallfinierern (30 Schneiden) und mit extra- und ultrafeinen Diamantfinierern (25 und 8 μm) vorgenommen (in der gleichen Form wie oben beschrieben). Danach wurde eine zweite Profilometeranalyse durchgeführt. Alle Messungen wurden an den C-Flächen sowie den CE- und CD-Grenzflächen vorgenommen. Für die statistische Auswertung wurde der Chi-Quadrat-Test herangezogen (a = 0,05). Schlussfolgerungen: Im Vergleich zu Diamantfinierern mit feiner Körnung führte die Ausarbeitung mit Hartmetallfinierern mit feiner Verzahnung zu einer geringeren Oberflächenrauheit. An den CE- und CD-Grenzflächen, die mit ultrafeinen Hartmetall- und Diamantfinierern bearbeitet wurden, waren zwischen den beiden Instrumententypen keine signifikanten Unterschiede zu beobachten. Dagegen zeigten die mit Diamantfinierern bearbeiteten C-Flächen eine geringere Oberflächenrauheit. Für die Oberflächenrauheit galt generell: An den C-Flächen wurde eine geringe Rauheit beobachtet, während die CD-Grenzflächen die höchste Rauheit aufwiesen, unabhängig davon, ob Diamant- oder Hartmetallinstrumente verwendet worden waren. Diese Studie zeigt einige statistische Unterschiede auf, die klinisch nicht wahrnehmbar sind. Die klinische Relevanz der Studie lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Hartmetallfinierer mit feiner Verzahnung verursachten im Vergleich zu den feinkörnigen Diamantfinierern eine geringere Oberflächenrauheit. Zwischen den ultrafeinen Hartmetall- und Diamantfinierern waren keine Unterschiede zu beobachten. Nach der Ausarbeitung zeigten die CD-Grenzflächen schlechtere Ergebnisse im Vergleich zu den CEGrenzflächen und den C-Flächen.
(Int J Esthet Dent 2014;9:72-92)
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