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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 8 (2013), Nr. 2     27. Juni 2013
Int J Esthet Dent 8 (2013), Nr. 2  (27.06.2013)

Seite 258-269


Auswirkung einer verlängerten Einwirkdauer auf die Wirksamkeit eines wasserstoffperoxidhaltigen Bleichmittels für das In-Office-Bleaching: Eine In-Vitro-Untersuchung
Al-Harbi, Amal / Ardu, Stefan / Bortolotto, Tissiana / Krejci, Ivo
Ziel: In-vitro-Untersuchung zur Messung des Einflusses von Lichtaktivierung, Farbpigmenten sowie einer verlängerten Einwirkzeit auf die Wirkung eines wasserstoffperoxidhaltigen Zahnbleichmittels.
Methoden: 96 bovine Schmelz- und Dentinproben mit einer Materialstärke von 2,5 mm wurden in dieser Studie verwendet. Die Proben wurden drei Tage lang in einer Teelösung eingefärbt und anschließend nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Das Bleichen erfolgte mit 35 % Wasserstoffperoxid- Gel, das verschiedene Farbpigmente enthielt. In Gruppe 1 wurden rote, in Gruppe 2 schwarze und in Gruppe 3 keine Pigmente (d. h. transparentes Gel) verwendet. In diesen drei Gruppen wurde das Bleichmittel viermal für 15 Minuten aufgetragen. Dann wurde jede Gruppe in zwei Untergruppen mit bzw. ohne Lichtaktivierung unterteilt. Zusätzlich wurde eine vierte Gruppe mit rotem Pigment gebildet, um die Wirksamkeit einer verlängerten Einwirkzeit zweimal für 30 Minuten zu testen. Alle Proben wurden mit einem Spektralfotometer gemessen, um die L*a*b*-Werte vor und nach dem Bleaching zu ermitteln. Anschließend wurde der ΔE-Wert bestimmt. Mittels ANOVA und dem Post-hoc-Test nach Duncan wurden bei einem a von 0,05 die Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt.
Ergebnisse: Bei Verwendung von roten und schwarzen Pigmenten auf Zahnschmelz zeigte die Lichtaktivierung des Bleichgels eine signifikante Wirkung auf die ΔE-Werte. Ohne Lichtaktivierung zeigte das transparente Gel eine signifikant andere Wirkung auf Dentin als das rot, bzw. das schwarz eingefärbte Gel. Bei den ΔE-Werten war kein signifikanter Unterschied zwischen den vier Applikationen mit einer Einwirkzeit von jeweils 15 Minuten und den zwei Applikationen mit einer Einwirkzeit von jeweils 30 Minuten zu beobachten.
Schlussfolgerungen: Innerhalb der Einschränkungen dieser In-vitro-Studie wurden keine Unterschiede zwischen der zweimaligen Applikation des Produkts zu je 30 Minuten und der viermaligen Applikation zu je 15 Minuten beobachtet. Eine Auswirkung der Lichtaktivierung auf eingefärbtes Gel zeigte sich nur auf der Schmelzoberfläche.
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