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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 8 (2013), Nr. 1     5. Mär. 2013
Int J Esthet Dent 8 (2013), Nr. 1  (05.03.2013)

Seite 106-119


Effekt einer chemischen Aktivierung von 10 % Carbamidperoxid beim Bleichen von Zähnen
Batista, Graziela Ribeiro / Arantes, Paula Tamiao / Attin, Thomas / Wiegand, Annette / Torres, Carlos Rocha Gomes
In dieser Studie wurde die Wirksamkeit chemischer Agenzien zur Erhöhung der Bleichwirkung von 10 % Carbamidperoxid untersucht. 290 Schmelz-Dentin- Scheiben wurden aus bovinen Frontzähnen hergestellt. Die Farbmessung erfolgte mithilfe eines Spektrofotometers, das im CIE-L*a*b*-System arbeitete. Die Gruppen wurden nach den Bleichmethoden unterteilt: negative Kontrollgruppe (NC): ohne Bleichen; positive Kontrollgruppe (PC): gebleicht mit 10 % Carbamidgel ohne chemischen Aktivator; Mangangluconat (MG); Manganchlorid (MC); Eisengluconat (FG); Eisenchlorid (FC); und Eisensulfat (FS). Drei unterschiedliche Konzentrationen (MG, MC, FG, FC: 0,01, 0,02 und 0,03 % w/w; FS: 0,001, 0,002 und 0,003 % w/w) wurden für jedes untersuchte Agens getestet. Das Bleichgel wurde für 8 h auf den Proben belassen, anschließend wurden die Proben täglich für 16 h über 14 Tage in künstlichen Speichel eingelegt. Nach sieben und 14 Tagen wurden die Farben bestimmt. Die Daten wurden mit einer Varianzanalyse und einem Tukey-Test (5 %) analysiert. Im Allgemeinen war in den Testgruppen die Bleichwirkung im Vergleich zu den PC-Gruppen nicht signifikant (ΔE) erhöht. Nur für ΔL zeigten sich nach sieben Tagen in der MG- (0,02 %) und FS-Gruppe (0,002 und 0,003 %) im Vergleich zur PC-Gruppe höhere Werte. Die NC-Gruppe zeigte signifikant tiefere Werte als alle anderen getesteten Gruppen. Es lässt sich daraus schließen, dass für ein Home- Bleaching der Zusatz von chemischen Aktivatoren zu keinem signifikant besseren Bleichergebnis führt als die Verwendung von 10 % Carbamidperoxid ohne Aktivierung und dass die Konzentration der verwendeten chemischen Aktivatoren die Wirksamkeit der Behandlung nicht signifikant beeinflusste.
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