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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 4     12. Dez. 2012
Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 4  (12.12.2012)

Seite 420-433


Phi in der dentofazialen Ästhetik bei Kunstwerken von der Antike bis zur Renaissance
Wiener, R. Constance / Wiener Pla, Regina M.
Äußerliche Schönheit ist ein komplexes Konstrukt, das sich auf unser Leben auswirkt und durch zahnmedizinische Behandlungen beeinflusst werden kann. Schönheit lässt sich nicht gut quantifizieren. Als anthropometrische Einheit der Schönheit wird jedoch häufig Phi genannt, die Zahl 1,618033(...). In dieser Studie wird Phi als Maß der weiblichen Schönheit des Gesichts (Frontalansicht) in der klassischen abendländischen Kunst untersucht. Dazu wurden Kunstwerke aus der Zeit vor der Renaissance (n = 30) und aus der Renaissance selbst (n = 30) betrachtet. Vier horizontale und fünf vertikale Längenverhältnisse wurden in den Kunstwerken bestimmt und mit dem Phi-Verhältnis verglichen. Alle horizontalen Längenverhältnisse ähnelten sich in der Vor-Renaissance- Gruppe und in der Renaissance-Gruppe, lagen aber nicht in der Nähe des Phi-Verhältnisses (P < 0,001). Das Phi- Verhältnis lag jedoch im Konfidenzintervall aller vertikalen Längenverhältnisse in der Vor-Renaissance-Gruppe und in der Renaissance-Gruppe mit Ausnahme des Verhältnisses zwischen Zwischenaugenpunkt-Weichteilmenton und Zwischenaugenpunkt-Stomion, das in der Renaissance-Gruppe unter dem Phi-Wert lag. Die Studie belegt das Vorliegen des Phi-Verhältnisses in den vertikalen Gesichtsproportionen von Frauen in Kunstwerken aus der Zeit vor und aus der Renaissance und zeigt damit übereinstimmende Präferenzen durch die Zeiten auf. Das Phi-Verhältnis scheint daher ein wichtiger und bedenkenswerter Faktor bei der Veränderung der vertikalen Gesichtsmaße bei der Rehabilitaton des Gesamtgebisses sowie in der rekonstruktiven orthognathen Chirurgie bei weiblichen Patienten zu sein.
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