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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 4     12. Dez. 2012
Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 4  (12.12.2012)

Seite 396-408


Identifikation der monoklinen Phase in CAD/CAM-gefertigten Zirkonoxidbrückengerüsten
Kypraiou, Villy / Pelekanos, Stavros / Eliades, George
Ziel: Ziel dieser Studie war die Identifizierung der monoklinen Zirkonoxidphase (m-ZrO2) in fünf CAD/CAM-Zirkonoxidgerüsten aus Yttrium-stabilisiertem tetragonalem polykristallinem Zirkonoxid (Y-TZP).
Material und Methode: Aus Cercon (CR), Lava (LW), Zenotec Zr Bridge (WD), In- Ceram YZ (YZ) und IPS e-max ZirCAD (ZC) wurden dreigliedrige Brückengerüste gefertigt. Alle Materialien wurden vor dem Sintern gefräst und anschließend nach Herstelleranweisung dicht gesintert. Mittels Raman-Spektroskopie wurde die Verteilung der m-ZrO2-Phase an den zervikalen Kronenrändern sowie an den Brückengliedern und den Konnektoren identifiziert und gemappt. Für jedes Material (n = 2) wurden drei Datensätze erstellt, und für jeden Bereich wurde der prozentuale Volumenanteil (%Vm) der m-ZrO2-Phase errechnet. Die statistische Analyse erfolgte durch eine zweifaktorielle ANOVA und einen Tukey- Test (a = 0,05).
Ergebnisse: Die m-ZrO2-Phase wurde in allen untersuchten Proben nachgewiesen. Die höchste Intensität fand sich dabei jeweils an den Kronenrändern. WD zeigte den geringsten prozentualen Volumenanteil (0 bis 3,14 %), gefolgt von LW (10,26 bis 12,39 %), CR (11,72 bis 13,19 %), ZC (11,13 bis 14,10 %) und YZ (12,15 bis 14,99 %). Zwischen LW, CR, ZC und YZ traten in keinem der untersuchten Bereiche statistisch signifikante Unterschiede auf. In den einzelnen Materialgruppen wurden signifikante Unterschiede zwischen Rand und Brückenglied/ Konnektor (WD, YZ), Rand und Konnektor (CR, ZC) sowie Rand und Brückenglied (LW) festgestellt.
Schlussfolgerung: Die auf Y-TZP destabilisierend wirkende m-ZrO2-Phase wurde in allen getesteten dicht gesinterten Brückengerüsten identifiziert. Der höchste prozentuale Volumenanteil fand sich dabei an den Rändern. Es ist unklar, inwieweit das Auftreten dieser Phase mit der hydrothermalen Beständigkeit von Zirkonoxid oder der Verblendung von Zirkonoxid mit Keramik im Zusammenhang steht.
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