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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 3     8. Okt. 2012
Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 3  (08.10.2012)

Seite 310-319


Kinetische Freisetzung von Wasserstoffperoxid aus verschiedenen Bleichmitteln
Marques, Duarte Nuno da Silva / Silveira, Joao Miguel Lourenco / Marques, Joana Rita Oliveira Faria / Amaral, Joao Almeida / Guilherme, Nuno Marques / da Mata, António Duarte Sola Pereira
Ziel dieser In-vitro-Studie war die Bestimmung der Kinetik bei der Freisetzung von Wasserstoffperoxid (HP) bei fünf verschiedenen Bleichmitteln: VivaStyle ® 10 % Bleichgel für Schienen, VivaStyle® 30 % In-Office-Bleichgel, VivaStyle® Paint-On-Plus-Bleichlack, Opalescence PF® 10 % Karbamidperoxid- Gel und Trèswhite SupremeTM 10 % HP-Gel. Jedes Produkt wurde zur Bestimmung des HP-Gehalts zuerst mit einer bereits beschriebenen Methode titriert. Die Kinetik der HP-Freisetzung wurde mithilfe einer spektrofotometrischen Technik bestimmt. Mit einem Stichproben-t-Test wurde festgestellt, inwiefern sich die von den Herstellern angegebenen von den titrierten HP-Anteilen in den Bleichmitteln unterscheiden. Eine Varianzanalyse mit Tamhane's Post-hoc-Tests und eine Pearson-Analyse wurden zur statistischen Auswertung hinzugezogen. Werte von P < 0,05 galten als signifikant. Das titrierte HP ergab im Vergleich zu den Herstellerangaben höhere Werte für alle getesteten Produkte (P < 0,05), wobei es nur bei den Produkten eines Herstellers signifikant höhere Werte gab. Bei allen Produkten gab es eine signifikante (P < 0,05) und anhaltende Freisetzung von HP. Dennoch zeigte das Paint-on-Produkt mit einer Matrix auf Zellulosebasis im Vergleich zu den übrigen getesteten Produkten eine signifikant schnellere Kinetik (P < 0,05). Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den vom Hersteller empfohlenen reduzierten Anwendungszeiten. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass alternativ zu der Erhöhung der HP-Konzentration die Zusammensetzung der verwendeten Matrix modifiziert werden könnte. Auf diese Art könnte die Freisetzungskinetik beschleunigt werden, ohne die Patienten einer zu hohen HP-Konzentration auszusetzen.
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