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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 3     8. Okt. 2012
Int J Esthet Dent 7 (2012), Nr. 3  (08.10.2012)

Seite 262-274


"Krone, dann Transplantat": Ein neuer Ansatz zur Optimierung der Zähne für die Kronenversorgung und Rezessionsdeckung. Fallbericht über 5 Jahre
Landsberg, Cobi / Fuhrer, Nitzan
Ziel: Eine vorhandene behandelbare Rezession der Gingiva an Zähnen, die eine Kronenpräparation erhalten sollen, erfordert eine kombinierte restaurativparodontale Behandlung, um alle biologischen und ästhetischen Ziele zu erreichen. Hierzu muss die Krone ideal gestaltet und eine harmonische Architektur der Gingiva hergestellt werden. Üblicherweise wird eine Rezessionsdeckung vor der definitiven Präparation und Eingliederung durchgeführt. Während der prothetischen Phase kann es jedoch zu Irritationen des empfindlichen transplantierten Gewebes und zu einer erneuten Rezession mit einer Freilegung des Kronenrands kommen. Um prothetische Irritationen zu vermeiden, wird ein Vorgehen vorgeschlagen, bei dem zunächst die definitive Präparation der Krone und danach die Deckung der Wurzel erfolgt.
Methoden: Nach der definitiven Präparation der Krone und der Abformung des linken zentralen Oberkieferfrontzahns wurde eine Kunststoffkrone mit einem flachen marginalen Profil provisorisch im Mund der Patientin eingegliedert. Die Deckung der freiliegenden Wurzel wurde mit einer Kombination aus Bindegewebstransplantat und koronalem Verschiebelappen durchgeführt. Es wurde keine zusätzliche Präparation oder Abformung des Zahns vorgenommen. Nach sechs Monaten wurde die definitive Krone, hergestellt auf Basis der vorherigen Abformung, eingesetzt.
Ergebnisse: Zu Beginn deckte das transplantierte Gewebe die Wurzel bis 1 bis 2 mm über den provisorischen Kronenrand. 12 Monate nach dem chirurgischen Eingriff und sechs Monate nach der Eingliederung der definitiven Krone hatte sich der Rand der Gingiva langsam zurückgezogen und erreichte die ideale Position. Über die folgenden fünf Jahre konnte eine vollständige Deckung der Wurzel aufrechterhalten werden.
Schlussfolgerung: Dieses Vorgehen könnte die Irritation der Gewebe nach einer Rezessionsdeckung an Zähnen, bei denen eine kombinierte Kronenpräparation und Wurzeldeckung geplant ist, minimieren und die langfristige Stabilität der marginalen Weichgewebe unterstützen.
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