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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 5 (2010), Nr. 3     28. Sep. 2010
Int J Esthet Dent 5 (2010), Nr. 3  (28.09.2010)

Seite 282-296


Der koronale Verschiebelappen in Kombination mit plättchenreichem Fibrin (PRF) und Schmelzmatrix-Derivat für die Behandlung einer gingivalen Rezession: Eine vergleichende Studie
Jankovich, Sasha / Aleksis, Zoran / Milinkovic, Iva / Dimitrijevic, Bozidar
Ziel: Ziel der vorliegenden Studie war es, die klinische Wirksamkeit einer plättchenreichen Fibrinmembran (PRF) in Kombination mit einem koronalen Verschiebelappen (CAF) zu untersuchen und diese mit der Verwendung eines Schmelzmatrix-Derivats (EMD) in Kombination mit einem koronalen Verschiebelappen für die Behandlung von gingivalen Rezessionen zu vergleichen.
Material und Methode: 20 Split-Mouth- Untersuchungen von oberen Frontzähnen oder Prämolaren mit einer gingivalen Rezession der Miller-Klasse I oder II wurden entweder mit einem koronalen Verschiebelappen in Kombination mit einer plättchenreichen Fibrinmembran (PRF-Gruppe) oder mit EMD (EMDGruppe) behandelt, das mit einem koronalen Verschiebelappen abgedeckt wurde. In der Ausgangssituation und 12 Monate nach der Behandlung wurden folgende Parameter gemessen: gingivale Rezession (GR), apikokoronale Breite des keratinisierten Gewebes (WKT) und Sondierungstiefe (PD).
Ergebnisse: Eine vollständige Wurzeldeckung wurde in der PRF-Gruppe zu 65 % erreicht (13 von 20 Rezessionen). In der EMD-Gruppe waren es 60 % (12 von 20 Rezessionen). In der PRFGruppe betrug die GR zu Beginn 4,10 ± 1,05 mm, in der EMD-Gruppe 3,90 ± 1,00 mm. Nach 12 Monaten waren es in der PRF-Gruppe 1,05 ± 0,45 mm und in der EMD-Gruppe 1,15 ± 0,65 mm. Der Unterschied, der nach 12 Monaten zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurde, war statistisch signifikant. Die durchschnittliche Wurzeldeckung betrug in der EMD-Gruppe 70,5 % und in der PRF-Gruppe 72,1 %. In der EMDGruppe betrug die WKT zu Beginn 1,30 ± 0,56 mm, in der PRF-Gruppe 1,45 ± 0,86 mm. Nach 12 Monaten waren es in der EMD-Gruppe 1,90 ± 0,81 mm und in der PRF-Gruppe 1,62 ± 0,28 mm. Der Unterschied, der nach 12 Monaten zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurde, war nicht statistisch signifikant. Bei der veränderten Sondierungstiefe wurden nach 12 Monaten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt. Bei der Schmerzintensität gab es in den ersten fünf Tagen statistisch signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, wobei die PRF-Gruppe günstigere Werte aufwies.
Schlussfolgerungen: In der vorliegenden Studie konnten keine klinischen Vorteile für die Verwendung des PRF im Vergleich zu EMD für die Deckung von gingivalen Rezessionen mit einem koronalen Verschiebelappen festgestellt werden. Für die EMD-Gruppe wurde bei der Verbesserung der WKT eine höhere Erfolgsrate verzeichnet als für die PRFGruppe.
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