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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 5 (2010), Nr. 1     19. Apr. 2010
Int J Esthet Dent 5 (2010), Nr. 1  (19.04.2010)

Seite 50-76


Adhäsive Restaurationen im Seitenzahnbereich mit subgingivalen zervikalen Rändern: Neue Klassifizierung und differenziertes Behandlungskonzept
Veneziani, Marco
In diesem Artikel werden einige Themen im Zusammenhang mit der adhäsiven Versorgung von Zähnen mit tiefen zervikalen und/oder subgingivalen Rändern im Seitenbereich diskutiert. Bei der Restauration treten drei verschiedene Probleme häufiger auf: Verlust der Zahnsubstanz, subgingivale zervikale Ränder und die Dentinversiegelung dieser zervikalen Ränder. Diese Bedingungen sowie vorhandene mittelgroße und große Kavitäten mit Beteiligung der Höcker und fehlendem zervikalem Schmelz sind Indikationen für indirekte adhäsive Versorgungen. Im Fall von subgingivalen Rändern können biologische und technische Probleme auftreten, beispielsweise bei der Isolierung des Arbeitsbereichs mit einem Kofferdam, bei den adhäsiven Verfahren, bei der Abformung und bei der endgültigen Eingliederung der Versorgung.
Es wird eine neue Klassifizierung vorgeschlagen, die auf zwei klinischen Parametern beruht: 1) einem technischen, operativen Parameter (Möglichkeit der korrekten Isolierung mit dem Kofferdam) und 2) einem biologischen Parameter (in Abhängigkeit von der biologischen Breite). Es werden drei unterschiedliche klinische Situationen und drei unterschiedliche therapeutische Konzepte vorgestellt: 1) Die koronale Verlagerung des Restaurationsrands, 2) die chirurgische Freilegung des Restaurationsrands und 3) die klinische Kronenverlängerung. Bei letzterer ergeben sich drei Möglichkeiten: die sofortige, die frühe oder die verzögerte Abformung.
Die unterschiedlichen therapeutischen Optionen werden beschrieben und anhand mehrerer klinischer Fälle vorgestellt. Das chirurgisch-restaurative Konzept, bei dem die chirurgischen Eingriffe strikt auf den Aufbau, die Onlaypräparation und die Abformung begrenzt sind, verdient eine besondere Beachtung. Die Restauration wird bereits nach einer Woche adhäsiv befestigt. Bei dieser Vorgehensweise kann die Behandlung beschleunigt werden, da die Zwischenphasen im Zusammenhang mit der Positionierung der Provisorien wegfallen und das marginale Weichgewebe rasch und zuverlässig heilt.
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