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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 2 (2007), Nr. 3     29. Okt. 2007
Int J Esthet Dent 2 (2007), Nr. 3  (29.10.2007)

Seite 316-330


Implantatrekonstruktionen für den Einzelzahnersatz: ästhetische Faktoren, die die Entscheidung für Titan- oder Zirkonoxidabutments im Frontbereich beeinflussen
Sailer, Irena / Zembic, Anja / Jung, Ronald Ernst / Hämmerle, Christoph Hans Franz / Mattiola, Alessandro
Implantatgetragene Einzelkronen sind inzwischen dank ihrer hervorragenden klinischen Langzeitergebnisse eine etablierte Alternative zur konventionellen Krone. Allerdings spielen neben den guten Überlebensraten auch ästhetische Faktoren beim Erfolg im Frontzahnbereich eine wichtige Rolle. Die Implantathersteller bieten heute verschiedene Implantatabutments an. Der Behandler muss sich zwischen Standardabutments und speziell angefertigten Abutments entscheiden. Dafür stehen verschiedene Materialien wie Titan oder Keramik (Aluminiumoxid, Zirkonoxid) zur Verfügung. Außerdem kann die Rekonstruktion auf dem Abutment einzementiert oder direkt mit dem Implantat verschraubt werden. Bei der Auswahl des Abutments zur Versorgung eines einzelnen Frontzahns müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: Sichtbarkeit des Bereichs (z.B. hohe oder niedrige Lachlinie), Biotyp der Gingiva, Farbe der Nachbarzähne und natürlich die ästhetischen Erwartungen des Patienten. In ästhetisch anspruchsvollen Situationen sind speziell angefertigte Keramikabutments indiziert. Bei Patienten mit dünnem periimplantärem Weichgewebe sollten Zirkonoxidabutments mit Vollkeramikkronen kombiniert werden. Bei dicker Mukosa kann Titan als Abutmentmaterial mit einer Metallkeramikkrone verwendet werden. Verschraubte Rekonstruktionen können bevorzugt werden, um die Schwierigkeiten zu vermeiden, die mit der Entfernung von überschüssigem Zement einhergehen können. Allerdings sollte dann das Zugangsloch für die Schraube palatinal zur Inzisalkante positioniert werden.
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