Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Int J Esthet Dent 1 (2006), Nr. 2     12. Okt. 2006
Int J Esthet Dent 1 (2006), Nr. 2  (12.10.2006)

Seite 142-156


Spektrophotometrische Auswertung des Einflusses verschiedener Hintergründe auf die Farbe von glasinfiltrierten Keramikveneers
Charisis, Dimitrios / Koutayas, Spiridon-Oumvertos / Kamposiora, Photini / Doukoudakis, Asterios
In dieser spektrophotometrischen Studie wird der Einfluss verschiedenfarbiger Hintergründe auf Vita In-Ceram (Vident) glasinfiltrierte Keramikveneers ausgewertet. Insgesamt wurden aus Vitadur Alpha 2M2 (n = 30) und 5M1 (n = 20) Dentinkeramik (Vident) 50 Scheiben für den Farbhintergrund angefertigt. Aus glasinfiltrierten In-Ceram Spinell (n = 20) und In- Ceram Alumina (n = 20) Kernen, wurden mit Vitadur Alpha 2m2 Dentinkeramik verblendete Keramikveneerscheiben angefertigt. Zusätzlich wurden aus Feldspatdentinkeramik Vitadur Alpha 2M2 10 Keramikveneerscheiben angefertigt. Die Keramikveneerproben wurden mit dualhärtendem Kompositkleber auf die Farbhintergrundscheiben geklebt. Dabei wurden die folgenden Gruppen gebildet (jeweils n = 10): S2M2 (Spinell/ 2M2), S5M1 (Spinell/5M1), A2M2 (Alumina/2M2), A5M1 (Alumina/5M1) und Kontrolle (Vitadur Alpha/2M2). Mit dem Vita Easyshade wurden für jede Probe die L*a*b*-Farbkoordinaten fünfmal gemessen. Die durchschnittlichen Farbunterschiede (ΔE) zwischen den Studiengruppen und der Kontrollgruppe waren: 3,79 für S2M2; 7,24 für S5M1; 5,86 für A2M2 und 7,32 für A5M1. Die zweifache ANOVA ergab statistisch signifikante Unterschiede bei ΔE zwischen allen Gruppen. Der t-Test offenbarte allerdings, dass die statistisch signifikanten Unterschiede nur zwischen den Gruppen S2M2/S5M1, A2M2/A5M1 und S2M2/A2M2 bestanden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Vakuuminfiltration mit einem transluzenten Glas den Spinell- und Aluminakeramikveneers mehr Semi-Transluzenz verleiht. Dadurch werden sie von einem verfärbten Hintergrund stark beeinflusst. In-Ceram Spinell glasinfiltrierte Keramikveneers könnten für die Restauration von nicht verfärbten Zähnen eine Alternative zu den konventionellen Feldspatveneers darstellen. Spinell- und Aluminakeramikveneers könnten zwar die endgültige Farbe von verfärbten Zähnen verbessern, aber die Ergebnisse wären klinisch nicht akzeptabel.
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export