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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 14 (2019), No. 3     27. Sep. 2019
Int J Esthet Dent 14 (2019), No. 3  (27.09.2019)

Page 298-307, Language: German


In-vitro-Untersuchung von Zahnverfärbungen nach regenerativer Endodontie und Wirksamkeit der Walking-Bleach-Technik
Oliveira, Ludmila Smith de Jesus / Silva, Paula Fernanda Damasceno / Figueiredo, Fabricio Eneas Diniz de / Brito-Junior, Manoel / Sousa-Neto, Manoel Damião de / Faria-e-Silva, André Luís
Hintergrund: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, welche Kronenverfärbung verschiedene Materialien, darunter Blut, hervorrufen und die Wirkung von internem Bleaching auf diese Verfärbungen geprüft.
Methoden: Zunächst wurde mit einem Kugelspektralfotometer (CIEL*a*b*) die Zahnfarbe in der Ausgangssituation bestimmt. Anschließend wurden die Wurzelkanäle von Molaren mit Mineral-Trioxid-Aggregat (MTA) oder Triple-Antibiotika-Paste (TAP) gefüllt oder ein mit Rinderblut getränktes Wattepellet (Kontrolle) wurde in der Pulpakammer platziert. Die Farbveränderungen wurden 30, 60 und 180 Tage nach der Probenpräparation untersucht. Nach der Verfärbung folgte ein dreiwöchiges internes Bleaching mit einer in der Pulpakammer platzierten Mischung aus Natriumperborat und Wasserstoffperoxid, die wöchentlich erneuert wurde. Die Werte der einzelnen Farbparameter in der Ausgangssituation, nach der Verfärbung und nach dem Bleaching wurden individuell mittels einfaktorieller Varianzanalyse untersucht, die Unterschiede der gepoolten Farbveränderungen (∆E00) mittels zweifaktorieller Varianzanalyse für wiederholte Messungen (α = 0,05).
Ergebnisse: Nach der Verfärbung waren die mit TAP verfärbten Zähne dunkler und grüner als die übrigen Zähne, während zwischen den mit Blut und den mit MTA verfärbten Zähnen kein Unterschied zu beobachten war. Die Walking-Bleach-Technik führte zu einer besseren Zahnfarbe. Zwischen den drei Gruppen gab es keinen Unterschied in Bezug auf die Farbveränderungen.
Schlussfolgerung: Die mit TAP verfärbten Proben zeigten die stärkste Verfärbung und ihre Verfärbung blieb auch nach dem Bleaching am größten.
Praktische Bedeutung: Diese In-vitro-Studie zeigt, dass TAP eine stärkere Zahnverfärbung verursacht, die mittels Walking-Bleach-Technik eventuell nicht in zufriedenstellendem Maß korrigiert werden kann.