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International Journal of Esthetic Dentistry  (Deutsche Ausgabe)
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Int J Esthet Dent 14 (2019), Nr. 2     3. Juli 2019
Int J Esthet Dent 14 (2019), Nr. 2  (03.07.2019)

Seite 194-210


Verwendung von bovinem Knochenmineral, Titangitter und einer quervernetzten Kollagenmembran bei der Rekonstruktion eines Einzelimplantatsitus in Regio 11: Ein Fallbericht mit drei Jahren Nachbeobachtung
Landsberg, Cobi
Ziel: Einen nicht erhaltungswürdigen Schneidezahn im Oberkiefer durch eine Implantatrestauration zu ersetzen, kann insbesondere dann hochproblematisch sein, wenn der Knochen des Zahnfachs schwer beschädigt wurde. Häufig findet sich eine solche Situation bei Patienten, die in der Kindheit ein schweres Zahntrauma erlitten haben. Um eine Extraktion zu vermeiden, können solche Zähne verschiedenen Kompromissbehandlungen und wiederholten traumatischen Verletzungen ausgesetzt gewesen sein. Wenn das Wachstum zum Abschluss kommt und eine Implantatbehandlung möglich wird, findet der Chirurg nur noch Reste der Alveolenwände vor. Die Regeneration des fehlenden Gewebes, um eine langlebige und ästhetisch ansprechende Implantatrestauration zu ermöglichen, ist dann eine besondere Herausforderung. In diesem Artikel werden die spezifischen anatomischen, biologischen und chirurgischen Problemstellungen bei der Behandlung eines solchen Falls beschrieben.
Material und Methode: Um ein sicheres Knochenlager für das Implantat zu rekonstruieren, wurde zunächst der Canalis incisivus obliteriert und anschließend eine Knochenregeneration mit bovinem Knochenmineral und einem Titangitter, abgedeckt mit einer quervernetzten Kollagenmembran, durchgeführt. Das Weichgewebe wurde mit einer xenogenen Weichgewebsmatrix augmentiert und mithilfe der neuen Technik der "radialen Schnitte" zusätzlich optimiert.
Ergebnisse: Die Implantatrestauration war funktionell und ästhetisch adäquat. Der Patient wurde zwei Jahre nach der Implantatbelastung und drei Jahre nach der Kammaugmentation nachbeobachtet. Nach dieser Zeit waren das Implantat und die umgebenden Gewebe stabil.
Schlussfolgerung: Bovines Knochenmineral und ein Titangitter, das mit einer weichen Kollagenmembran abgedeckt ist, sind als Augmentationsmaterialien geeignet und erlauben bessere funktionelle und ästhetische Ergebnisse in der ästhetischen Zone. Die Schlüsselfaktoren für den Erfolg waren in diesem Fall die Kombination der Vorteile der verschiedenen Materialien mit einem gut geplanten Ablauf der Arbeitsschritte.
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